Aktuelle Kundenbeispiele
Während Personal- und Kundengewinnung für klassische ambulante Pflegedienste für mich Routine ist, ist mein Kunde Heimbeatmung Intensiv Care ein Sonderfall. Die Pflegefachkräfte betreuen jeweils einen Klienten über die gesamte Schicht (10–12 Stunden) zu Hause, im Wechsel mit Kollegen, sodass eine 24-Stunden-Versorgung gewährleistet ist. Die Arbeit ist stressarm, erfordert jedoch die Bereitschaft, sich auf familiäre Strukturen einzulassen – was nicht jedem liegt.
Ziel war daher, nicht nur die Vorteile, sondern auch mögliche Herausforderungen offen zu kommunizieren, um Fehlbesetzungen zu vermeiden. Dafür führte ich ein ausführliches Interview mit der Pflegedienstleiterin, das auf der neuen Website veröffentlicht und in Google Ads eingebunden wurde. Zudem richtete ich Anzeigen gezielt an Pflegekräfte, die über einen Ausstieg wegen Stress nachdenken, ohne aktiv auf Jobsuche zu sein.

Eine besondere Herausforderung war zudem, dass der Arbeitsort nicht dem Unternehmenssitz entspricht. Während sich das bei Google Ads leicht lösen lässt, ist es bei Google for Jobs schwieriger, zumal Patientenadressen natürlich nicht veröffentlicht werden können. Mit einer kreativen Lösung wird die Stelle dennoch am ungefähren Einsatzort angezeigt. Und dies für meinen Kunden sehr kosteneffizient durch langjährige Rahmenvereinbarungen, welche ich mit entsprechenden Schnittstellen-Anbietern habe. Dabei werden neben anderen zum Beispiel auch Keywords für Interessenten aus der Intensivpflege berücksichtigt.

Parallel wurde die Website überarbeitet, das Google-Unternehmensprofil optimiert und veraltete Adressdaten in mehreren Verzeichnissen korrigiert – wichtig für Ranking und KI-Relevanz.
Social-Media-Werbung wäre ergänzend möglich, ist jedoch nicht nötig, da über Google ausreichend Bewerbungen eingehen. Bewährt hat sich auch hier der Ansatz, Interessenten zunächst zu einem vertraulichen, unverbindlichen Gespräch einzuladen statt direkt zur Bewerbung aufzufordern, was ich mit verschiedenen Methoden bewerberorientiert umsetze.

Anfang 2025 wandte sich ein junger Physiotherapeut an mich, der in etwa einem Jahr eine eigene Praxis eröffnen wollte. Benötigt wurden eine Webseite, gute Google-Auffindbarkeit, Online-Werbung und perspektivisch Unterstützung bei der Personalgewinnung.
Er entschied sich, die Webseite gemeinsam mit mir über ein Baukastensystem zu erstellen. Das war kostengünstiger und ermöglichte ihm, Inhalte später selbst zu pflegen. Ich beriet ihn zu Struktur, Inhalten und SEO – sichtbar und im Hintergrund.
Ausschnitt aus der Webseite:

Parallel richteten wir per Online-Meetings ein zielgruppengerechtes Google-Unternehmensprofil ein, inklusive direkter Online-Terminbuchungs-Möglichkeit.

Noch vor der Eröffnung schaltete ich Google Ads zur Kundengewinnung, damit die Terminpläne von Beginn an gut gefüllt sind. Die Anzeigen wurden suchintentionbasiert erstellt: Wer z.B. nach „Krankengymnastik“ oder „Manueller Therapie“ suchte, sah passende Anzeigentexte; Leistungen, die nicht angeboten wurden, wurden bei den Suchbegriffen ausgeschlossen, um kein Budget zu verschwenden. Durch laufende Optimierung sind die Anzeigen sehr zielgenau.
Eine zusätzliche sogenannte "Performance-Max-Kampagne" steigert bei überschaubarem Budget die regionale Bekanntheit mit mehreren tausend monatlichen Impressionen, u.a. auf Google Maps.. 
Wegen der hohen Nachfrage entschied er sich – deutlich früher als geplant – eine/n Physiotherapeuten/in als Mitarbeiter/in zu suchen.
Statt einer klassischen Stellenanzeige entwickelten wir einen persönlichen Ausschreibungstext, passend zur Situation einer neu gegründeten, kleinen Praxis. Die Stelle wurde gezielt über Google Ads und Google for Jobs beworben und innerhalb weniger Wochen erfolgreich besetzt.
Ausschnitt aus dem Ausschreibungstext:

Weiteres Wachstum ist geplant – in gesundem Tempo. Bezahlte Anzeigen, z.B. auf dem bereits vorhandenen Instagram-Kanal sind aktuell nicht notwendig, können für das weitere Wachstum aber jederzeit ins Personalsuch-Konzept hinzugefügt werden.
Seit 2024 betreue ich den St. Laurentiushaus e.V. Freiburg, der ein Pflegeheim, eine Seniorenwohnanlage und eine Begegnungsstätte betreibt.
Zu Beginn analysierten wir die Online-Präsenz (Webseite, Google, Bing, Apple Maps, Pflege- und Bewertungsportale, Social Media) sowie bisherige Maßnahmen zur Personalgewinnung und deren Erfolg – stets mit Blick auf die Wirkung bei potenziellen Mitarbeitenden.
Dabei zeigte sich: Anders als bei den meisten Kunden war hier eine neue Webseite erforderlich. Wir entwickelten zudem ein neues Logo, da das bisherige dem Unternehmen selbst nicht mehr gefiel und setzten eine komplett neue Website um. Zudem bereinigten wir zahlreiche fehlerhafte und doppelte Online-Einträge mit falschen Adressen, Links und Telefonnummern. Solche Fehler können nämlich nicht nur Personen z.B. auf die falschen Webseiten führen, sondern auch dem Google-Ranking des Unternehmens schaden. Denn Google und auch KI bevorzugt oft Unternehmen im Ranking, die in den verschiedensten Verzeichnissen konsistente Daten haben.
Webseite und Logo alt:

Webseite und Logo neu:

Ein weiteres Problem war die Verwechslung durch die Google-KI mit einem ähnlich klingenden, schlecht bewerteten Arbeitgeber. Nach intensiver Klärung wird das Haus nun auf Basis echter, sehr positiver Bewertungen korrekt dargestellt. Basis dafür war ein offizielles (und trotzdem kostenfreies) Kununu-Profil, was vorher noch nicht existierte. Solche Zusammenhänge zu prüfen und ggf. Maßnahmen zu ergreifen, ist elementar, damit ein guter Gesamteindruck im Internet entsteht. Denn: wer irgendwo im Netz einen schlechten Eindruck von einem potenziellen Arbeitgeber bekommt, meldet sich dort ja nicht. So erfährt das betroffene Unternehmen oft gar nichts von diesen Schwachstellen.
Für die Personalgewinnung fehlte bislang ein Gesamtkonzept. Wir entwickelten wertorientierte Stellenanzeigen mit klarem Employer Branding und schalteten 10–15 Google-Ads-Kampagnen für verschiedene Berufsgruppen (u.a. Pflegefachkräfte, Pflegehelfer, Alltagsbegleiter, Reinigungskräfte, FSJ, Auszubildende), die laufend optimiert wurden. Denn es bestand deutlicher Personalbedarf, viele Stellen waren unbesetzt.
Ergänzend richteten wir „Mobile Funnels“ für 3-Minuten-Bewerbungen ohne Anschreiben ein, nutzten parallel insbesondere für geringer qualifizierte Stellen ein spezielles Profil auf kleinanzeigen.de (das eine höhere Sichtbarkeit als üblich hat) und setzten Maßnahmen ein, um auch latent Wechselwillige zu erreichen – etwa Plakatwerbung am Bahnhof. Auf Instagram und Facebook verzichtete der Kunde bewusst. Preiswerte Printanzeigen im Mitteilungsblatt des Stadtteils, Flyerauslegung mit QR-Codes bei Multiplikatoren sowie zahlreiche Veröffentlichungen bei Google for Jobs und ein offizielles Profil bei Kununu erhöhten zusätzlich die Sichtbarkeit. Eine Einladung zum Kuchenessen (mit super leckerem Kuchen vom Konditor vor Ort, gewünschte Sorte können die Interessenten im mobilen Funnel angeben) statt klassischer Bewerbungsgespräche rundeten das Konzept ab.
Ergebnis: Das zuvor kaum bekannte Haus ist heute in Freiburg als Arbeitgeber deutlich präsenter. Über 20 Stellen wurden besetzt, nahezu alle Vakanzen geschlossen. Aktuell liegt der Fokus vornehmlich auf der Gewinnung qualifizierter Fach- und Führungskräfte zur Weiterentwicklung der Einrichtung.
Im Folgenden einige Impressionen der Aktivitäten:
Ausschnitt aus einem "Mobilen Funnel":

Einladung zum Kuchenessen:

Arbeitgeber-Empfehlung durch die Google-KI:

Sehr gute Präsenz in Google for Jobs:

Interview mit Mitarbeiterin im Job-Bereich der Webseite:
